DCF 77

DF1UD  *  Michael D. Willner  *  D-68542 Heddesheim  *  49,51o Breite  -8,61o Länge  *  QTH-Locator:   JN49HM  *  DOK:  A10  (OV Mannheim) im DARC

DCF77 ist ein Zeitsignal und wird auf der Normalfrequenz 77,5 kHz als Zeitinformation in kodierter Form ausgestrahlt. Die Sendeleistung beträgt etwa 50 kW bei einer ausgestrahlten Leistung von etwa 30 kW in einer Reichweite von ca. 2000 km im Umkreis um Frankfurt/Main bzw. Mainflingen

DCF77, Komplettansicht

Die Uhr in einem bearbeitetem kommerziellem Gehäuse mit selbst gestalteter Frontplatte. Als “Unterlage” zu sehen ist hier auf dem Bild die über Kabel angeschlossene aktive Antenne mit bewickeltem Ferritstab und Verstärker.

Die IC-Heizung

Durch die vielen TTL-IC’s und die integrierte Stromversorgung mit 2 Transformatoren wurde in diesem Gerät viel unnütze Leistung als Wärme erzeugt (leider). Teilweise konnte ich dieser Wärmeentwicklung entgegenwirken durch Einsatz von TTL-IC’s der LS-Reihe, aber es flossen immer noch einige Ampere aus der Stromversorgung heraus.

 

Nun zum eigentlichen Aufbau

Leider sind ‘aus Versehen’ alle meine Unterlagen beim Großreinemachen des Kellers verschütt gegangen. Ich kann nur noch aus der Erinnerung heraus ein paar Anmerkungen zu diesem Projekt niederschreiben.

Angefangen hat dieses Projekt Ende der 70er Jahre unter Kollegen meiner Firma. Irgendwo wurde das Dekodierschema DCF-77 des Senders Mainflingen veröffentlicht. Es wurde diskutiert und diskutiert. Dann endlich wurden gemeinschaftlich der Empfänger, sowie die digitale Dekodierung des Signals entwickelt und in diversen Layouts gezeichnet. So entstanden im Endeffekt lauter Unikate, denn jedes der gebauten Geräte hatte ein anderes Aussehen in Form von Leiterplatten, Verdrahtung und Gehäuse usw.

Die technischen Einzelheiten über die Zeitsignal-Aussendung von DCF-77 kann unter anderem hier nachgelesen werden.

 

Baujahr 1984

DCF77, Komplettansicht 2
DCF77, Seitenansicht
DCF77, Draufsicht
DCF77, Draufsicht vergrößert DCF77, Seitenansicht vergrößert DCF77, Seitenansicht links

Aufbau auf teils mit Layout gestalteten Leiterplatten und auf Lochraster-Platinen. Verdrahtung mit Kupfer-Lackdraht und isoliertem Schaltdraht. Wenn möglich wurden die Verbindungen der Platinen untereinander steckbar ausgeführt.

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